story of a marble

story of a marble

„story of a marble“, der animierte Kurzfilm, vermittelt in kürzester Zeit anhand von eigentlich unbelebten Protagonisten menschliche Werte, wie Freundschaft und Loyalität, eingebunden in eine spannende Handlung. Versetzt in eine Wüstenlandschaft, begleitet der Zuschauer zwei Murmeln auf ihrem Weg, der sie ihre ganze Energie kosten — und wiederfinden lassen wird.

„story of a marble“ is a elaborate, computer-animated short film. The movie is about human values like friendship and loyalty. These values are transported in the film by anorganic protagonists. The exciting story takes place in a desert landscape, where the audience can watch two marbles on their way through the sand, loosing all their energy and finding it again.

 Visualisierung

Der Film wird mit der Animationssoftware Autodesk Maya visualisiert. Emotionen der Murmel werden durch das Zusammenspiel von Umgebung, Lichtstimmung, Bewegung der Murmel sowie einem selbst komponiertem Klavierstück konkret beschrieben

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Geschichte
Der Kurzfilm “
story of a marble” handelt von einer blauen Murmel, die von ihrem Weg abkommt. Schuld an ihrer Entgleisung von der hölzernen Murmelbahn ist ihr Übermut. Durch den Sturz, stößt die blaue Murmel eine rote Murmel aus der Bahn. Die Beiden landen in einer wüstenähnlichen Sandlandschaft. Die rote Murmel ist zunächst erzürnt über die blaue Murmel und rollt in gerader Richtung davon. Die blaue Murmel verfolgt nach anfänglichem Zögern die rote Murmel. Durch schlängelnde Bewegungen versucht sich die blaue Murmel spielerisch der Roten zu nähren. Nach einigen Näherungsversuchen spielt die sie mit. Durch das Spiel gewinnt sie schließlich eine Unbefangenheit, die dazu führt, dass sie von einer Klippe stürzt. Sie prallt auf einen spitzen Felsen und fällt ins Meer, was ihr die ganze Lebensenergie raubt. Der Verlust der Lebensenergie wird durch den Verlust der Farbe der Murmel dargestellt. Die anfänglich gewachsene Euphorie der blauen Murmel wandelt sich in Schrecken und Verzweiflung: Eine Unsicherheit die dem Zuschauer durch hektische Bewegungen der blauen Murmel klar wird. Sie begibt sich auf die lange kraftraubende Suche nach der roten Murmel und findet schließlich, angespült an einen Strand, eine farblose Murmel: dem Zuschauer ist klar, dass diese zuvor die rote gewesen sein muss. Die blaue Murmel stößt die farblose an, diese zeigt jedoch keine Reaktion. Beim Umherschweifen der Kamera ist das ganze System der Murmelbahn zusehen. Der Fokus richtet sich auf farblose Murmeln, die von einem Bagger über ein Laufband auf die Murmelbahn befördert werden und dadurch wieder Farbe gewinnen. Die blaue Murmel beschließt deshalb die farblose Murmel wieder zurück auf ihre Bahn zu bringen. Sie befördert die farblose Murmel an den oberen Rand eines höhlen artigen Loches und stößt sie mit letzter Kraft hinunter. Dieser Stoß entzieht ihr aber selbst die letzten Energiereserven. Die Murmeln, inzwischen beide farblos, fallen auf einen Haufen ebenfalls farbloser Murmeln, von wo aus sie ein Bagger aufnimmt und auf ein Förderband fallen lässt. Von diesem werden sie aufwärts aus der Höhle transportiert. Oben angekommen fallen die farblosen Murmeln schließlich wieder zurück auf eine Murmelbahn. Sie sind also wieder am Ursprungsort ihrer Reise angelangt. Die farblosen Murmeln gewinnen an Geschwindigkeit – und damit an Farbe. Die rote und blaue Färbung der Murmeln kehrt zurück. Spielerisch bewegen sie sich in der letzten Szene auf der Murmelbahn.